Im Mittelpunkt zwischen Altbau und Neubau liegt der Vorplatz des rbb an der Masurenallee in Berlin. Der Platz ist der Hauptzugang für Mitarbeiter und Besucher des Senders. Viele Funktionen überlagern sich, der Platz wird auch als Zufahrt für Lieferfahrzeuge und als Parkplatz genutzt, Grünanlagen sind auf die Restflächen zwischen den Verkehrsflächen zurückgedrängt.
Mit der Umgestaltung wird ein Vorplatzbereich geschaffen, der die Mitarbeiter und Besucher zum Betreten des Hauses einlädt und den rbb angemessen repräsentiert. Offenheit und Transparenz, die in der Foyerzone des Neubaus angelegt sind, finden ihre Fortsetzung im Außenbereich.
Die Gebäude des rbb werden als Teil der Stadt an den öffentlichen Raum angebunden. Die aus verschiedenen Richtungen ankommenden Fußgänger werden klar und direkt zum Haupteingang geführt.
Der Vorplatz präsentiert sich als städtischer Platz mit einem „Baumdach“. Die befestigten Flächen sind mit grauem Granit und gelbem Sandstein belegt, die baumbestandenen Quadrate mit feinem Kies. Sandsteinmauern in Sitzhöhe umschließen die Grünflächen.
Bereits vorhandene Bäume bleiben bestehen und sind in die neuen Pflanzungen integriert.
Die Beleuchtung strahlt die Bäume von unten an, blaue Leuchtpunkte in den Kreuzungspunkten des Rasters strukturieren den Platz bei Dunkelheit. Eine wegebegleitende indirekte Beleuchtung in den Sandsteinmauern führt zum Eingang.
Das Motiv der Welle, das im Gebäude bereits vorhanden ist, wird in der Geländemodellierung der Grünflächen als „Wiesenwelle“ aufgenommen und in allen Rasenflächen des Geländes fortgesetzt. In die Grünflächen eingelassene Boxen mit Monitoren zeigen aktuelle Programme und Archivbeiträge des rbb.
Das gesamte Verkehrssystem auf dem Gelände wird geordnet. Verkehrsflächen für Fahrzeuge werden durch Bordsteine und unterschiedliche Beläge von Fußgängerwegen und Grünflächen abgegrenzt.